Ausgezeichnet mit dem Thaddäus-Troll-Preis 2015

„Das wichtigste lyrische Debüt der Saison.” – Die Welt

„Ein Buch von befremdlicher Schönheit.” - Kieler Nachrichten

„Ein fulminantes Lyrik-Debüt.” - Neue Zürcher Zeitung

„Dieser Erstling schockiert und fasziniert.” - NZZ am Sonntag

„Carolin Callies liegen die Kritiker zu Füßen.” - Stuttgarter Nachrichten

„Dieses Debüt beeindruckt.” - SWR2 Forum Buch

Lesungen

Fünf Sinne & nur ein Besteckkasten

Carolin Callies erzählt seltsame Geschichten in ihren Gedichten: davon, wie es aussehen könnte, „kleinstlebewesen zu verschicken“ zum Beispiel, oder vom „wohnen in der obstschublade“, dem „gefährlichen leben von singvögeln in den augen anderer“, oder von jemanden, der „kopien vom mähen“ macht. Und sie erzählt vor allem, wie grotesk es ist, „innerhalb eines fleischfarbenen lappens“ zu logieren.

Jede Pore, jedes Haar – der Körper dient ihr als „feldforschnes material“, als „geschichtenband“. Die Kunst, schrieb Gottfried Benn, verdankt sich dem Körper. Callies seziert, in Benn’scher Drastik und gleichzeitig in drastischer Komik, die Körper, bis von der Oberfläche nichts mehr übrig bleibt – wie dem Versehrten, der von sich sagen kann: „mir wurde, es war mal, räudig ums maul“.

Gedichte, um dem Tod mit Klebstoff und Pflastern zu begegnen. Um festzustellen: „wenn man stürbe & man stürbe nie“. So empfiehlt sich: „in den wunden munter bleiben“.

Pressestimmen

„Willkommen in der Kompostmoderne. Carolin Callies schreibt das wichtigste lyrische Debüt der Saison. Die deutschsprachige Lyrik ist in den letzten Jahren aufregend wie lange nicht. Mit Carolin Callies, geboren 1980, steht eine neue Stimme in der allerersten Reihe.“ – Die Welt

„Mit dem fulminanten Lyrik-Debüt der 1980 in Mannheim geborenen Carolin Callies artikuliert sich nun eine neue poetische Stimme, die eine sehr sinnliche, burleske, auch mit Obszönitäten kokettierende Poesie des Körpers entwickelt hat.“ – Neue Zürcher Zeitung

„Carolin Callies hat ein irritierendes, aber auch kraftvolles Buch von befremdlicher Schönheit vorgelegt, das bei aller Kühle nicht auf Ironie und Humor verzichtet.“ – Kieler Nachrichten

„Dieser Erstling schockiert und fasziniert. Poesie von berückender Innigkeit, formalem Raffinement und enormer Bildkraft.“ – NZZ am Sonntag

„Wunderbar seltsame Geschichten in Versform.” – Mannheimer Morgen

fünf sinne & nur ein besteckkasten
Umschlagcollage von Ror Wolf
112 Seiten
Leinen
Lesebändchen
€ 18,95 / € [A] 19,50
ISBN 978-3-89561-448-4

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Über Carolin

Carolin Callies (geb. Dabrowski) veröffentlichte in Zeitschriften wie Bella Triste, Allmende, POET und der Neuen Rundschau. Sie ist regelmäßig in Anthologien vertreten (Jahrbuch der Lyrik 2011 und 2013, “Trakl und wir: Fünfzig Blicke in einen Opal” 2014 sowie im Lyrik Taschenkalender 2015). Sie war Teilnehmerin des 17. open mike 2009. “fünf sinne & nur ein besteckkasten” ist ihre erste Monographie. Für dieses Debüt war sie 2015 für den Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt nominiert. Im selben Jahr erhielt sie den Thaddäus-Troll-Preis.

Carolin lebt in Ladenburg zwischen Mannheim und Heidelberg.



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